Alles anders

Liebe Leser_innen,

ich habe bemerkt, dass mir für eine reine Medienbeobachtung das passende Material fehlt. Natürlich sammele ich meine Informationen aus Medien, aus meiner Zeitung, dem Internet, dem Radio usw. Aber nur wenige Artikel sind mir so aufgestoßen und aufgefallen, wie die zwei bis drei, aufgrund derer ich dieses Blog starten wollte. Die sind außerdem heute schon nicht mehr der Rede wert, wie das Sandkorn in der Wüste.

Daher habe ich entschieden, diesen Blog zu nutzen, um die ‚kleine Form‘ zu üben. Kurze Texte will ich hier posten, die als Bemerkungen zu öffentlichen Sachen, Debatten und Ähnlichem gemeint sind. Meinen Hintergrund: ein Philosophiestudium, politisch ‚linke‘ Interessen und Haltung, sowie eine zunehmende Aufmerksamkeit für den subjektiven Faktor – d.h. die Menschen -, sollte ich nicht verbergen.

Im 20. Jahrhundert gab es die Versuche, mit Hilfe von Aphorismen Erkenntnisse zu Tage zu fördern und aus dem Zwang, gleich ganze wissenschaftliche Systeme entwickeln zu müssen, auszubrechen. Das ist zwar vorbei, wenn auch die kuzen Texte von Walter Benjamin und Ernst Bloch immer noch für mich zu den anregensten gehören.

Ich will vielmehr kurze Texte schreiben, in denen es nicht so hoch hinaus geht, in denen öffenltiche Dinge besprochen werden, die mir des Kommestars bedürftig erscheinen. Es geht um das Politische, also um Macht, es geht um Argumente auch, ja, aber auch um individuelle, meine Ansprüche.

Jetzt aber genug der langweiligen Ankündigung. Methode kann man nur am Ende auswerten.

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